Hajo Krüger stellte im Waffelhaus seine Werke aus

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Da staunten die Gäste des Waffelhauses in Reitzenhagen am vergangenen Sonntag, als sie mit vielen gemalten Bildern und Collagen im  Wintergarten empfangen wurden.  Hajo Krüger (60) in Berlin lebend, mit besten Beziehungen nach Bad Wildungen und Waldecker Land, stellte eine Auswahl seiner „Kollektion“  gezeichneter Bilder  und Collagen prominenter Persönlichkeiten aus.

Sämtliche Bleistift-Zeichnungen entstanden nach Vorlagen von Autogrammkarten. Zum Malen verwendet der Künstler  bis zu 20 Bleistifte mit unterschiedlichen Härtegraden.

Während dem Essen im Wintergarten des Waffelhauses schauten den Gästen viele gezeichnete Prominente zu. Neben mir am Fenster blickten, bei lockerer Unterhaltung mit dem Künstler,   Salvador Dali und sein erstes Bild mit Charly Chaplin neidvoll auf meinen ausgezeichneten Tafelspitz, meine Frau hatte bei einem bezaubernden Waffel-Eis-Dessert Helene Fischer und Andrea Berg im Nacken.

Hajo erzählte, dass er vor knapp  40 Jahren sein Talent für Zeichnungen erkannt habe. Die Idee dazu basierte auf der Tatsache, dass er Autogrammkarten sammelte, sieben Jahre mit den Schöneberger Sängerknaben unterwegs war und somit  viel rumgekommen ist und auch Prominente kennenlernen durfte. Als er von Telly Savalas eine Autogrammkarte bekam und von dieser eine Karikatur fertigte, „Telly“ diese auch sofort signierte, war das für ihn der Startschuss für sein künstlerisches Wirken.  Nachdem er feststellte,  dass einige Promis mit den Karikaturen nicht so gut umgehen konnten, sattelte er auf Portrait-Zeichnungen um. Von nun 2888 Werken sind 2500 unterschrieben, erwähnte er stolz. Zu den signierten Werken gehört US-Präsident Bill Clinton, der in seinem Hotel als erster die Präsidentensuite bewohnte und das die große Chance für ihn war, eine Unterschrift zu kommen. Zu seinen weiteren, wirklich schönen Zeichnungen mit Signatur  zählen Salvador Dali, Charlie Chaplin, Papst Benedict  und viele weiteren Persönlichkeiten von Bühne, Film, Funk, Fernsehen und Politik. Jeder Prominente, der sein Werk signiert, erhält zum Dank eine Kopie.

 Zum Erhalt von Signaturen kommt ihm auch sein Beruf als Koch im Interconti in Berlin zu Gute, die Zeichnungen konnten mit der Bitte um Unterschrift teilweise auf deren Zimmer hinterlegt werden. Die Prominenten bereiten die wenigstens Probleme, so Hajo, am Management vorbeizukommen, gehört zum  schwierigsten Teil.

Hinter den meisten Bildern stecken schöne Geschichten, Kuriositäten, originelle Sachen und Erlebnisse mit den Prominenten wie zum Beispiel mit Madonna oder Phil Collins.

Aus diesem Grund fällt es dem Künstler auch schwer, sich von dem einen oder anderen Bild zu trennen. „Wenn es unbedingt sein muss und der Preis stimmt, (im 4-stelligen Bereich) überlege ich mir das. Es sind auch unverkäufliche Arbeiten dabei. erklärte er.  Die Gäste des Waffelhauses waren sehr erfreut, die Reaktionen auf die Kunstwerke sehr positiv, der freundliche Künstler gab gerne Auskunft.

Zu den Zukunftsplänen von Hajo Krüger zählen eine große Ausstellung in Berlin,  eine Wanderausstellung durch Deutschland und Europa. Eine Anfrage für eine Ausstellung in der Bad Wildunger Wandelhalle soll ebenfalls gestellt werden.  Mit Blick auf seine Rentnerzeit besteht das Vorhaben, die erlebten Geschichten, die mit den Zeichnungen verbunden sind, in einem Buch zu verewigen.

Weitere Info über den Künstler: www.hajo-krueger-collection.com