Neues Jahr – neue Perspektive für das Kurhaus?

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Bürgermeisterkandidatin Kira Hauser schreibt in einer Pressemeldung, dass sie mit großem Interesse immer wieder die unterschiedlichen Ankündigungen bezüglich der Zukunft des Neuen Kurhauses verfolge. Zuletzt, so schreibt sie,  wurde eine Machbarkeitsstudie für 17.000,-€ in Auftrag gegeben, die nun vorliege und deren Erkenntnisgewinn nicht über der einer privaten Internetrecherche liege. Interessant wäre, dass die Studie selbst ausführt, dass „die bestehenden Hotels die derzeitige Nachfrage gut befriedigen können und es für ein Hotelprojekt auf dem Kurhausgelände essentiell sei, dass dieses ebenfalls in der Lage wäre, selbst Nachfrage zu induzieren“,  wie diese generiert werden soll, führe die Studie nicht aus. Die Freien Wähler (ihre Partei) verstünden nicht, warum ein weiteres Hotel ohne Alleinstellungsmerkmal gebaut werden soll, anstatt Strukturen zu schaffen, die die Zukunft als Gesundheitsstandort sichern. Besonders festzuhalten ist außerdem, dass nach wie vor kein Investor, sondern nur ein Betreiber für das zu bauende Hotel genannt würde. Die Bürgermeisterkandidatin erinnert daran, dass in der Stadtverordnetenversammlung ein einstimmiger Beschluss gefasst wurde, mit dem der Bürgermeister verpflichtet wird, ein Konzept zur Wiederinbetriebnahme des Kurhaushauptgebäudes vorzulegen, dies liege bis heute nicht vor. Warum und auf welcher Grundlage stattdessen die nun vorliegende Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben wurde, wäre unklar. Die Tatsache, dass seit Jahren vergeblich ein Investor gesucht wird, halte sie  für ein starkes Indiz dafür, dass ein solches Hotel es schwer haben würde, zu existieren.

In der nächsten Stadtverordnetenversammlung steht das Thema Kurhaus/Hotel auf der Tagesordnung. Die Redaktion.