Benötigen wir noch einen Magistrat…

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.. diese Frage darf in Anbetracht der Tatsache, dass das Parlament die Beschlussvorlagen -wie schon öfters in der Vergangenheit geschehen) ablehnt, sicher stellen.  So wieder einmal geschehen in der letzten Parlamentssitzung, in der es darum ging, schnellstmöglich –auch der Förderung wegen- eine Entscheidung für 48 dringend erforderliche Kindergartenplätze zu  fällen. Verwaltung und Magistrat haben dazu mehrere Varianten beleuchtet und sich für die schnellstmögliche Variante entschieden, die wie folgt lautete : „Auftrag an die GISA (Gesellschaft für innovative Sicherheit im St. Elisabeth Verein), im Homberger Hof einen neuen Kindergarten für maximal fünf Jahre einzurichten. In dieser Zeit soll nach den Worten des Bürgermeisters die weitere Entwicklung beobachtet und bei weiterem Bedarf eine neue städtische Kindertagesstätte gebaut werden.“

Das schon vor der Sitzung den Abgeordneten zur Beratung vorgelegte Zahlenwerk (Finanzierung, Abschreibungen, Nebenkosten, jährliche Zuschüsse) gefiel der CDU und der SPD nicht, deshalb wurde das Thema zur Beratung in die Ausschüsse überwiesen. Damit ist die mögliche Förderung für diesen Antrag zumindest futsch (Antrag hätte schon am nächsten Tag erfolgen müssen), zusätzlich nimmt das Parlament wohl mögliche Klagen auf einen Kindergartenplatz in Kauf.

Wie denken wohl die Mitglieder des Magistrats über die sicher oft frustrierend ablehnenden Ergebnisse ihrer Beratungen und Beschüsse.   Frust ?

Natürlich darf man auch die Frage stellen, ob Verwaltung und Magistrat alles Erforderliche getan haben, damit die Fraktionen im Vorfeld der Entscheidung die Vorlagen des Magistrats nachvollziehen können.

Der Faktor Zeit spielt in Bad Wildungen -wie bei vielen andren stockenden Objekten- eine ganz große Rolle. Ob man das in absehbarer Zeit gemeinsam hin bekommt ? Zu befürchten ist, dass dies vor der Bürgermeisterwahl 2018 nicht mehr gelingt. Manche Diskussionsbeiträge im Parlament stellen sich sehr „giftig“ dar.